Kommunikation mit dem Hund

Eine der spannendsten Themen ist die Kommunikation mit Hunden. Die Erfassung und Bewertung wie mit Hunden 'gesprochen' werden kann.

Zür Verfügung stehen:

Menschliche Laute:

Dazu gehören alle Arten von Geräuschen, welche der Mensch machen kann. Das schwierige bei Lauten ist die 100% exakte Wiedergabe eines Geräusches, um den Hund zu vermitteln, dass dies ein allgemeingültiger Befehl oder Ausdruck sein soll.

Hunde sind dafür bekannt, dass sie die Hundepfeife auf welche sie trainiert sind, von allen anderen Hundepfeifen unterscheiden können. Für Menschen sind diese Unterschiede in der Regel nicht erfassbar. Das heißt, der Mensch hat nicht die Begabung wie der Hund eine exakte Differenzierung zwischen den Tönen zu machen und hat damit im Umkehrschluß nicht die optimalen Möglichkeiten hierüber zu kommunizieren. Wobei in der Praxis dieses Kommunikationsmittel am Häufigsten eingesetzt wird.

Einfacher als einen bestimmten einzelnen Ton oder Befehl ist es eine Folge von Tönen oder Wörtern zu vermitteln. Eine Folge von Tönen, welche einen bestimmten Ausdruck übermitteln soll. Z.B. wenn Herrchen und Hund ein Geräusch an der Tür gehört haben und das Herrchen gespannt sagt: "Ja wer ist denn da, geh mal schnell schauen."

Jetzt als ich diesen letzten Satz geschrieben habe, habe ich ihn ganz leise, eigentlich unhörbar vor mich hingesagt, und Schwupps haben meine beiden Hunde reagiert und schauen mich erwartungsvoll an ...

Der Hund erfasst nicht die Worte oder die Tonhöhe sondern das Muster der Abfolge der Töne bzw auch den spezifischen Ausdruck.

Menschen und Tiere reagieren ähnlich auf bestimmte  Tonfolgen die ihnen in der Natur das Überleben erleichtern. Z.B. Alarm, Freude oder es kommt etwas aus dieser Richtung. Deswegen macht man sich die Kommunikation leichter, wenn man sich bestehender Muster bedient. Nun gilt es diese Muster zu erfassen und zu benennen.

Was ich mit diesem kurzem Anriss sagen möchte, ist das bei der Diskussion über die Kommunikation mit Lauten genau unterschieden werden muss, was der Hund wirklich erfasst.

Geräusche und Töne über Instrumente und Signalgeber

Hiermit sind alle nicht menschlichen Laute gemeint.

Körpergesten und -Signale:

Hierzu gehören alle körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten. Hier ist es wichtig,  zwischen Bewegungen, eingefrorener Körpergeste und einer Kombination von beiden zu unterscheiden.

Optische Signale:

Z.B. Schilder oder Kennzeichen. Wie weit können Hunde Schilder in Form und Farbe erkennen und unterscheiden. Weiterhin gibt es Lichtsignale. Oder Signale der Natur, wie Blitz, Wind, Strömung, wobei diese normalerweise nicht vom Menschen produziert werden.

Gerüche:

Selbstverständlich kommunizieren Hunde über Gerüche. Sie verbinden Gerüche bestimmter Körperstoffe mit bestimmten Verhalten, wie z.B. bei Riechen von Adrenalin des anderen.

Weitere Signalwirkung haben auch Gerüche der Natur, wie z.B. Feuer oder eine Bio Voralpenblumenwiese.

(wird fortgesetzt)

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