Eine Infektion mit dem Fuchsbandwurm sollte unbedingt vermieden werden, da diese Krankheit sehr grausam und kaum effektiv zu behandeln ist. Eine Vernachlässigung der Entwurmung sollte in den betroffenen Gebieten vermieden werden. Jedoch ist die Anzahl der Übertragungen auf den Menschen sehr gering. Es werden, soweit bekannt, jährlch nur 50 - 130 Fälle pro Jahr in ganz Europa gemeldet. Auch wurde bis jetzt kein eindeutiger Zusammenhang zwischen einer hohen Population von befallenen Füchsen und erhöhten Infektionsraten beim Menschen festgestellt. Daher wurde selbst in Regionen, in denen bis zu 60 % der Füchse befallen waren, kein größerer Anstieg der an Echinokokkose erkrankten Menschen festgestellt. Früchten und Beeren aus Bodennähe (weniger als 60 bis 80 cm über dem Boden) oder Pilzen können möglicherweise Bandwurmeier anhaften. Jedoch wurde bei Risikostudien kein Zusammenhang zwischen dem erhöhten Verzehr von Beeren oder Pilzen und erhöhten Infektionsraten festgestellt. So meint der Molekularbiologe und Fuchsbandwurm-Experte Klaus Brehm von der Universität Würzburg wörtlich: „Dass man sich von Beeren den Fuchsbandwurm holen kann, gehört ins Reich der Legenden. Es ist für keinen einzigen Patienten erwiesen, dass er sich so angesteckt hat.“ Bisweilen wird aber immer noch empfohlen, bodennah gesammelte Früchte und Beeren niemals ungewaschen zu essen. Tiefgefrieren der Früchte soll nach traditioneller Sicht nicht ausreichen, da die Eier erst bei −80 °C absterben; die Früchte sollten, wenn die Möglichkeit besteht, gekocht werden, da sie bei Temperaturen bis 60 °C über Monate überleben. Auch kann er durch getrockneten Kot übertragen werden, welcher z.B. bei Heuarbeiten durch die Luft wirbelt. Es gibt sehr viele Informationen im Netz. Folgend ein paar Links, die ich dazu gefunden habe: http://de.wikipedia.org/wiki/Fuchsbandwurm http://www.fuechse.info/index.php?navTarget=faq/32_fuchsbandwurm.html
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